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Teilen 19.06.2012
Ruhr In Love - das zehnte Fest!
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Am 30. Juni steigt im Oberhausener OlgaPark die wohl größte Jubiläumsfeier des Ruhrgebiets: Zehn Mal RUHR-IN-LOVE. 300 DJs und LiveActs zeigen von 12 Uhr mittags bis 22 Uhr abends auf 35 Bühnen die bunte Vielfalt elektronischer Musik. Für die erwarteten 40.000 bis 50.000 ravenden Gratulanten stehen neben vielen Newcomer-Acts auch Szene-Größen wie der Berliner „Berghain-DJ“ Len Faki oder Moguai an den Reglern. In der Nacht geht es bei über 20 „AfterPartys“ weiter.



Die „Liebesgeschichte“ Ruhr-in-Love beginnt am 28. Juni 2003. Im Nordsternpark Gelsenkirchen schließen sich erstmals zahlreiche Clubs, Magazine, Labels und Partymacher zusammen, um auf 30 OpenAirFloors ihr Verständnis elektronischer Musik zu präsentieren. 17.000 Besucher sind dabei, als im Ruhrgebiet eine neue Art zu Feiern geboren wird. „Die Nachricht einer riesigen Party zum kleinen Preis verbreitete sich ziemlich schnell. Über hundert DJs, kein Starkult, alle Arten elektronischer Musik – und das alles unter freiem Himmel. Der Ansturm war riesig“, erinnert sich Oliver Vordemvenne von der veranstalteten Agentur I-Motion. Deshalb folgt ein Jahr später der Umzug in den größeren OlgaPark Oberhausen.

Auf dem ehemaligen Zechengelände expandiert Ruhr-in-Love mit jeder Ausgabe. Das familiäre Konzept einer Privatparty bleibt und ist bis heute so einmalig wie exotisch. Es spielen nur wenige Star-DJs, dafür viele Residents und Newcomer. Die Atmosphäre ist ungezwungen. Viele Floors sind „handmade“, die Deko wird in den Tagen vor dem Festival mit viel Kreativität und Fleiß angefertigt. Es wird improvisiert und sich gegenseitig geholfen, der Spaß und die Leidenschaft für elektronische Musik stehen im Vordergrund.

Ruhr-in-Love ist für ihre Macher eine 20 Hektar große Familienzusammenführung, aber keines-wegs nur eine Sache der Ruhrgebietsszene. Das Luxemburgische „Organic Dance Departement“ (ODD) ist seit der Erstausgabe mit von der Partie. Mittlerweile begeben sich auch immer mehr Niederländer auf musikalische Safari in den OlgaPark. Viele sind vom familiären Zusammen-halt begeistert. Wie auch Dennis van den Hurk vom Ruhr-in-Love-Debütanten „Maddox-Events“: „In Holland ähnelt kein Festival Ruhr-in-Love. Die niederländischen Events haben alle riesige Mainstages und kosten eine Menge Geld. Da geht schon mal das ursprünglich Herzliche der Musik verloren“.

Auch Björn Seum von der Oldschool-Partyreihe „Raveland“ bescheinigt der Veranstaltung einen speziellen Spirit: “Es gibt keinen Unterschied zwischen Gast und Gastgeber. Der frühere Techno-Slogan ‚Peace, Love and Unity‘ ist hier noch lebendig.“ Das sehen auch die Szene-Stars so, die sehr gerne in den OlgaPark kommen. Für „Das Zehnte Fest“ dürfen sich Ruhr-in-Love-Gänger auf Sets von Len Faki (Berlin), Moguai (Ruhr-Area), Ian Carey (Miami), Tom Novy (Zürich), Laserkraft 3D (Kaiserslautern/ Mannheim), Klaudia Gawlas (Passau) und Dennis Sheperd (Berlin) freuen. Und auf die 300 weiteren DJs, die von Acid, Techno, House bis Hardcore und Trance alle Styles elektronischer Musik präsentieren werden.

Wenn der letzte Bassschlag im OlgaPark verstummt, ist Ruhr-in-Love lange nicht zu Ende. In über 20 Clubs an Rhein und Ruhr steigen offizielle AfterPartys. Die größte ihrer Art findet in der vom OlgaPark fußläufig zu erreichenden Oberhausener Turbinenhalle statt: Bei „Mega Love Invasion“ geben über 30 DJs und LiveActs noch einmal die Chance den Tag tanzend ausklingen zu lassen.

Ruhr-In-Love Homepage