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Die isländische Formation Sigur Rós hat es geschafft und wird...

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Bekannt wurde der in New York lebende Österreicher Peter Rauhofer...

Depeche Mode gehen bald auf „Delta Machine“-Tour, und im Vorprogramm...

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Tom Rowlands, 50 Prozent der Chemical Brothers, veröffentlicht jetzt eine Solo-Scheibe auf Erol Alkans Label Phantasy Sounds.

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Teilen 09.05.2012
Wo die Begierde hinfällt ...
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Eigentlich dachte ich, Homosexualität sei heute kein großes Thema mehr. Daher überrascht es mich, dass einige aufgrund der seitens Comic-Autor Grant Morrison getätigten Aussage, Batman sei „sehr, sehr schwul“, noch mit der Wimper zuckt. Der Fledermausmann trägt ein enges, schwarzes Latexkostüm und hat einen jungen Burschen in grünen Strumpfhosen an seiner Seite. Außerdem kämpft er um Recht und Ordnung in einer molochartigen Großstadt. An wen erinnert uns das? Richtig. Klaus Wowereit. Und was ist der? Richtig. Schwul.

Etwas anders gelagert ist da der Fall des bekennenden Scientologen John Travolta. Gerüchte über dessen Homosexualität und mutmaßliche Zeugen dafür gibt es schon seit gut 20 Jahren. Dass er dies alles bestreitet und auf seine glückliche Ehe mit Kelly Preston verweist, ist ebenso lange ein Fakt. Zumal Scientology Homosexualität als krank bzw. „aberriert“ bezeichnet. Doppelt blöd also, wenn Herr Travolta seine Finger nicht dauerhaft bei sich behalten kann.

Als Hollywood-Star geht die krampfhafte Geheimhaltung gleichgeschlechtlicher Liebschaften grundsätzlich mit der Gefahr von Aufdeckung oder Erpressung einher. Doch anstatt sich einen gut bezahlten und damit finanziell abhängigen Stricher zu schnappen, dürfte die sexuelle Belästigung möglicherweise gar heterosexueller Masseure doch wohl zu den unklügsten Entscheidungen seiner Karriere zählen. Fast noch unklüger als seine Mitwirkung im Filmflop „Battlefield Earth“.

Sollten die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen und John Travolta sich am Ende tatsächlich mal zu seiner Homo- oder zumindest Bisexualität bekennen, wird man ihn bei den Scientologen wohl im besten Falle „heilen“ oder rauswerfen. Im schlechtesten Fall kommt er – wie der schwule Sohn von Gründer Hubbard – auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Geschieht dies nicht, eröffnet ihm das zumindest in Sachen Rollenangebote völlig neue Möglichkeiten. Statt als Vincent Vega Marcellus Wallaces Frau den Hof zu machen, kann er dann bald mit Robin durch die einschlägigen Schwulenbars von Gotham City ziehen. Warum nicht?

I wish you what
Eure NikkiDisko