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Trau schau wem
Das Jahr ist gerade einmal zwei Wochen alt und ich muss feststellen, dass sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat. Zumindest nicht hinsichtlich der interessenbezogenen Orientierung des gemeinen Fernsehzuschauers und Boulevardblattlesers. Glaubt man den Medien, interessiert uns nämlich nicht nur brennend, was Simone Thomalla, Tatort-Kommissarin und Ex von Fußballmanager Rudi Assauer, so drunter trägt – das ist übrigens nichts, und das zeigt sie gerade in aller Deutlichkeit im Playboy – sondern auch, wen sie ran lässt, wer sie ran lässt und wer da wen betrügt. Wie man jetzt überall erfährt, ob man will oder nicht, ist die 44-Jährige aktuell mit dem 25-jährigen Torhüter unserer Handballnationalmannschaft liiert. Wie schön, kann man doch das nimmer müde Thema „Ältere Frau, jüngerer Mann“ mal wieder auf sämtlichen Ebenen aufgreifen. Hatten wir ja auch schon so lange nicht mehr. An den Anblick von Demi Moore und Ashton Kutcher hat sich nach all den Jahren ja mittlerweile jeder gewöhnt, und doch werden die Zweifler nicht leiser.
Auch ich habe dazu eine Meinung, aber die geht euch gar nichts an. Obwohl, ich will mal nicht so sein: Hey, wo die Liebe hinfällt. Mir ist das wirklich völlig Hupe, auch wenn ich glaube, dass ein Altersunterschied von 19 Jahren tatsächlich einen Interessenkonflikt – zumindest außerhalb des Schlafzimmers – mit sich bringt und dies die Wahl der Gesprächsthemen doch auf Dauer stark einschränkt. Und so dürfte sich zumindest einer von beiden bald nach etwas Passenderem umschauen. Dass besagter Handballer – nennen wir ihn mal Silvio – aktuell mit einer heißen Mittzwanzigerin rummacht, könnte man hier als Bestätigung meiner These auslegen. Aber womöglich ist er in dem Moment, in dem das entsprechende Foto entstand, auch einfach nur unglücklich gestolpert. Im Grunde genommen hätte er ja keinen Grund für Fremdgeherei, findet er Frau Thomalla doch nach eigener Aussage absolut sexy – zumindest auf den Playboy-Fotos. Nun, okay, im Bett hat man selten Photoshop zur Hand, aber mit dimmrigem Kerzenlicht kann man auch hier eine angenehme Atmosphäre in Weichzeichneroptik schaffen.
Wundern muss ich mich da schon eher über Mrs. Robinson, die First Lady Nordirlands. Selbst verheiratet und stramme 60 hatte sie also eine Affäre mit einem fast 40 Jahre jüngeren Toy Boy. Da weiß ich allerdings nicht, auf wessen Seite ich eher einen Hang zur Perversität vermute. Dass das den Briten allerdings nach dem von Facebook verursachten Erfolg von Rage Against The Machine und „Killing In The Name“, das gut 18 Jahre nach seinem Erscheinen plötzlich wieder an die Spitze der Charts katapultiert wurde, nun mit „Mrs. Robinson“ von Simon & Garfunkel erneut eine weitere gute Nummer per Dauerrotation ins Haus steht, macht mich schon ein wenig neidisch.
I wish you what
Eure NikkiDisko
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Sono
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